Namibia

Namibia:
Ende November 2018 war es endlich soweit – der Flieger in Frankfurt/Main startete Richtung Johannesburg und von dort aus ging die Reise am nächsten Morgen weiter nach Windhoek, der Hauptstadt Namibias. Ich war gespannt, was mich und Kollegen aus anderen Reisebüros in diesem Land erwarten würde.
Am Flughafen empfing uns Uwe, unser Reiseleiter. Am Nachmittag unternahmen wir eine Stadtrundfahrt durch Windhoek – eine eher kleine Hauptstadt mit zahlreichen deutschen Einflüssen aus der Kolonialzeit. Am nächsten Tag ging es in die Namib-Wüste bis zu unserer nächsten Unterkunft – der Dessert Hill Lodge. Ein atemberaubender Sonnenuntergang beendete unseren ersten Tag in der Wüste.
Am Morgen erwartete uns die imposante Dünenlandschaft des Sossusvlei. Das Sossusvlei ist eine große, trockene Salz-Ton-Pfanne, die von bis zu 375m hohen orangefarbenen Dünen umgeben ist. Diese zählen zu den höchsten Sanddünen der Welt – die bekannteste ist „Big Daddy“. Der Aufstieg erfordert bei Temperaturen von 40°C Kondition und Zeit. Ebenso beeindruckend ist das danebenliegende Deadvlei – hier geben abgestorbene Bäume in einer kleineren ausgetrockneten Pfanne vor den riesigen Dünen einen außergewöhnlichen Anblick.
Am Abend kamen wir in Swakopmund an, bei fast schon kalten 18°C war der Weihnachtsmarkt mit Glühwein eine interessante Alternative. Am nächsten Tag ging es durch wechselnde Wüstenlandschaften nach Twyfelfontein – einem Weltkulturerbe, in welchem zahlreiche Felsmalereien und insbesondere Felsritzungen zu bewundern sind. Auf unserer Fahrt in den Etosha Nationalpark am nächsten Morgen machten wir Halt im „Lebenden Museum der Damara“. Es ist das erste traditionelle Damara-Projekt in Namibia und das einzige seiner Art. Am Nachmittag war es dann soweit – wir kamen in den Etosha Nationalpark, mein ganz persönliches Highlight auf dieser Reise. Bereits auf der Fahrt zu unserer Lodge sahen wir Giraffen, Antilopen und sogar einen jungen Gepard. Am nächsten Tag ging es dann endlich im offenen Geländewagen auf Pirschfahrt. Es war beeindruckend – Elefanten, Zebras, Giraffen, Gnus, Springböcke, Hyänen und viele mehr in freier Wildbahn unmittelbar vor sich zu sehen ist einfach unbeschreiblich. Lediglich die Löwen versteckten sich vor uns. Am Morgen verließen wir den Etosha Nationalpark und fuhren zurück in Richtung Windhoek zu unserer letzten Übernachtung auf die Okapuka Ranch. Auch hier ging es nochmals auf Pirschfahrt – Nashörner, Krokodile und Antilopen wurden gesichtet. Ein letzter wunderschöner Sonnenuntergang, ein gemütlicher Grillabend (ein sogenanntes Brai) mit Kudu-Steak und leckerem Gemüse – dann war auch dieser Tag leider viel zu schnell zu Ende. Am Nikolausmorgen ging es dann endgültig zum Flughafen von Windhoek und über Johannesburg zurück nach Deutschland.
Nach einer erlebnisreichen und beeindruckenden Woche in Namibia kann ich sagen, dass meine Erwartungen bei Weitem übertroffen wurden. Ein Land mit toller Natur, interessanter Geschichte und vor allem herzlichen Menschen hat mich begeistert – ich komme auf jeden Fall wieder!
Annett Garten

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